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Untersuchung des Einflusses von Prozessführung und Gasqualität bei Induktionslötprozessen mit chromhaltigen Lotwerkstoffen


Fachbeiträge

Autoren: Dr.-Ing. Thomas Uhlig, Dipl.-Ing. Vasilii Fedorov, Prof. Dr.-Ing. Guntram Wagner, Dipl.-Ing. Stefan Brumm, Dr.-Ing. Sebastian Weis
Hartgelötete, dreidimensionale Bauteile aus korrosionsbeständigen Stählen finden in der Industrie breite Anwendung. Exemplarisch hierfür seien Wärmetauscher für die Energie- und Klimatechnik oder Katalysatoren im Fahrzeugbau genannt, die in unterschiedlichsten Größen und Typen jährlich millionenfach gefertigt werden und deren Herstellung und Nutzung daher wichtige Wirtschaftsfaktoren für die beteiligten deutschen Unternehmen sind. Ein erheblicher Anteil dieser Bauteile wird mit Nickelloten gefertigt, die unter den verfügbaren Hartloten für rost- und säurebeständige Stähle die höchste Korrosions- und Oxidationsbeständigkeit der resultierenden Lötverbindungen versprechen [1...3]. Die Verarbeitung der Lotwerkstoffe wird überwiegend in Ofenlötprozessen unter Schutzgasatmosphäre (Ar, H2, N2) oder im Vakuum und somit unter einer weitestgehend sauerstofffreien Prozessatmosphäre ausgeführt. Die Anwendung der Ofenlötprozesse führt jedoch zu einer Einschränkung der unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten lötbaren Bauteilgröße, welche von den Ofenabmessungen selbst abhängt. Um auch an größeren Strukturen Lötverbindungen mit chromhaltigen Lotwerkstoffen realisieren zu können, ist es erforderlich, ein selektives Erwärmungsverfahren zu etablieren bei dem ein lokales Erwärmen der Fügestelle unter Schutzgasatmosphäre erreicht wird. In der Regel ist mindestens einer der Fügepartner ein rohr-förmiges, dünnwandiges Bauteil. Die Anwendung des Induktionslötens für diese Art von Bauteilen ist bereits etabliert, jedoch fehlen bislang gesicherte Erkenntnisse zum Einfluss von Prozessführung und Gasqualität bei Induktionslötprozessen mit chromhaltigen Lotwerkstoffen.
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Dieser Artikel ist in der Ausgabe 6 (2022) erschienen.

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