Sebastian Degener, geboren 1988 in Stadtallendorf, studierte von 2007 bis 2010 im Bachelorstudiengang Elektrotechnik mit der Vertiefung Automation an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Mannheim. Schon in dieser Zeit erkannte er, dass die Verarbeitung und Analyse von Daten ein interessanter und wesentlicher Aspekt des wissenschaftlichen Arbeitens ist. So fokussierte sich Herr Degener auf die Erstellung von Elektronikschaltungen, auf die Regelung und Sensorik, sowie auf die Softwareentwicklung zur Hardwaresteuerung und zur Datenverarbeitung. Nach der Entwicklung eines Data Management Systems und die Implementierung eines Prototyps in der Netzleittechnik des Partnerunternehmens ABB Deutschland (Mannheim) als Abschlussarbeit arbeitete der Elektroingenieur bei ABB für ein Jahr als Systemingenieur in der Kraftwerksautomation (Minden) weiter, bevor er an der Universität Kassel den interdisziplinären Masterstudiengang Regenerative Energien und Energieeffizienz studierte. Nebenbei nutzte Herr Degener das Zweitstudium Informatik zur Ausweitung seiner Kenntnisse im Software Engineering und Data Mining und engagierte sich ab 2012 als wissenschaftliche Hilfskraft am Institut für Werkstofftechnik – Metallische Werkstoffe bei der Steuerung und Datenanalyse im Bereich Röntgenfeinstrukturanalyse, wo er ab August 2015 bis zu seinem Masterabschluss 2016 als technischer Beschäftigter arbeitete. Im Anschluss an die Masterarbeit zum Thema Optimierung der Messsignalverarbeitung energiedispersiv gemessener Röntgenbeugungsspektren blieb er als wissenschaftlicher Mitarbeiter der energiedispersiven Röntgenbeugung treu und beschäftigt sich aktuell mit der Entwicklung von Mess- und Auswertemethoden zur Analyse der Mikrostruktur mittels röntgenografischer Verfahren. Herr Degener ist auch seit 2018 Mitglied des DVS – Deutscher Verband für Schweißen und verwandte Verfahren.