Julia Richter, geboren 1993 in Kassel, studierte von 2012 bis 2017 Maschinenbau an der Universität Kassel. Im Rahmen ihrer Bachelorarbeit befasste sie sich mit den Eigenspannungen nach dem Drehen von Proben mit gradierten Werkstoffeigenschaften. Im direkt daran anschließenden Masterstudium lag der Fokus auf dem funktionalen Verhalten von Formgedächtnislegierungen. Dabei untersuchte sie Mikrostruktur und Funktionalität von unterschiedlich thermo-mechanisch behandelten Fe-Mn-Al-Ni-Drähten. 2017 begann Frau Richter ihre Arbeit als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Werkstofftechnik im Bereich der metallischen Werkstoffe. Seit dem beschäftigt sie sich dort mit den pulverbettbasierten Verfahren der Additiven Fertigung. Die Eigenschaften metallischer Bauteile aus dem 3D-Drucker stellte sie Anfang des Jahres bei einem DVS-Vortrag im Bezirksverband Nordhessen vor.